Alles anzeigenHallo,
fast alle momentan in der Kultur befindlichen L. cardinalis Klone wachsen nur sehr langsam. Die in früherer Literatur beschriebene, unproblematische Pflanze entspricht einem anderen, wesentlich rascher wüchsigen Klon. Leider ist dieser Im laufe der Zeit nahezu verloren gegangen. Wenn überhaupt, dann ist er nur noch bei Privatleuten in Kultur, aber nicht in den Pflanzengärtnereien.
->> Hallo Hr. Kremser,
->> Das ist ja der Gag. 2 wachsen rasend schnell und ich muss sie ständig kürzen und neu einsetzen. Die anderen bewegen sich kaum im Wachstum.
Welcher Farn? Welche Pflanze ist denn gemeint? Auf den Bildern jedenfalls ist kein Farn abgebildet.
->> Sorry natürlich kein Farn. Ich meinte die Plfanze auf dem zweiten Bild. Sie wächst ebenfalls rasend schnell.
Das spricht für ein sehr labiles Gleichgewicht im Becken.
Man muß unterscheiden zwischen dem Filterinhalt und der Strömungspumpe. Zuviel Filtermaterial in einem kaum mit Fischen besetztem Becken kann Nährstoffe "fressen". In einem dichten Blätterwald tut aber etwas Strömung immer gut, um Nährstoffe zu und Abfallstoffe von den Pflanzen zu transportieren.
Nicht nur die Drosselung der Filterpumpe hilft dann, ebenso gut, kann man auch einen Teil des Filtermaterials entfernen und den Filtertopf nicht komplett voll machen.
Das CO2 wird sich auch so verteilen, aber besser wäre es, wenn man die beiden Pumpen so anordnet, daß das komplette Becken sichtbar durchströmt wird.
->>> Strömung durch beide Filter muss schon sein, dass hab ich in der Vergangenheit mitbekommen. Passiert das nicht stehen alle Fische auf dem Fleck und warten auf die Dinge, die da passieren. Ergo Strömung und Wasserbewegung. So schnell habe ich zuwenig Sauerstoff dadrin. Innerhalb eines Tages mit nur einseitiger Strömung. Als Filtermaterial hab ich zweimal Tonröhrchen und einmal Siporax. Der Aussenreaktor der CO2 Anlage ist immer schon nach 1-2 Wochen völlig mit Mulm gefüllt.
Wie lange ist denn der abgebildete Bodengrund im Becken? Ich habe persönlich nicht so viel Vertrauen zu diesen Tonkügelchen (oder ist das rot gefärbter Kies?). Gibt es da irgendeinen Zusammenhang?
Der Bodengrund ist von Anfang an drin. Er nennt sich Aquaclay. Der Sand betrifft diese Seite nicht. Tonkugeln sind durch die Umstrukturierungen im letzten halben Jahr, sprich rausnahme mehrerer Echis ebenfalls mit rausgekommen. Können vielleicht die Echis daran Schuld sein? Immerhin sind die Wurzeln bis zu 20cm lang. An dieser Stelle befinden sich 2!
Danke für die Antwort.
Grüße
Thomas Ubrig
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