Beiträge von spudi

    Hallo Dr.Kremser!


    Ich sitze hier grade dabei, mir eine optimale Eisen- und Kaliumdüngung auszurechnen.
    Nach langem hin und her bin ich jetzt zwar ganz gut davor. Allerdings ist es ein einigermaßen großer Aufwand, mit ständigen hin und hergesurfe zu den einzelnen Produktinformationen der Dünger, umrechnen auf meine AQ-Größe, kombinieren der einzelnen Dünger usw.
    Ich meine, das übt mich mal wieder ein paar Formeln umzurechnen und den Dreisatz zu benutzen :D
    Aaaber....wäre doch mal toll, wenn Du einen Düngerechner online stellen würdest, wo man nur noch die Beckengröße, Düngezeitpunkte, und gewünschte Konzentration eingeben müßte, und man dann nur noch die erforderlich Düngemenge ablesen bräuchte...
    Das wäre was für faule wie mich :rolleyes:


    Gruß
    Karsten

    Ok.
    Aber die 30L Osmose sind nur 60% vom WW.
    Also minimiert sich der Kaliumgehalt schon mal auf 3,6mg.
    Angenommen der WW sind 30% vom Gesamtinhalt des Beckens, kommt da nur noch eine K-Konzentration von 1,08mg raus.
    Aber die Größe des Beckens kennt man ja nicht.
    Deswegen, sorry, ist doch die Empfehlung 6ml K zu düngen, auf eine Menge die man garnicht kennt, völlig unnütz. :confused:
    Oder seh ich das falsch?
    Der User denkt ja jetzt wahrscheinlich, mit 6ml liegt er richtig in der Dosierung für das gesamte Becken.
    Er schreibt zwar:

    Zitat

    ich benötige für einen WW 30 l OS-Wasser. Wieviel Ferrdarkon K soll ich diesem Wasser beifügen, damit es auf ein gutes Nährstoffniveau kommt.


    Aber meint er mit "es" nicht den optimalen Kalium- (und eisen)gehalt des GESAMTEN Beckens?


    Gruß
    Karsten

    Hallo Dr.Kremser!


    Hallo,
    erstmal nicht mehr als 6 ml. Damit kommt man nämlich auf einen Eisen-Gehalt von 0,1 mg/l.
    Das entspricht einer Zufuhr von 6 mg/l Kalium. Das sollte für den Start genügen. Es spricht ja nichts dagegen, bei der weiteren Düngung des Beckens noch mehr Ferrdrakon K einzusetzen.


    Ich verstehe leider Deine Rechnung nicht. Auf welche Beckengröße beziehst Du Dich denn?
    Als Anfangsdüngung empfiehlst Du 6ml K-Dünger. 6ml auf was? Auf die Gesamt-WW-Menge von 50Liter?
    Oder meinst Du 6ml/L?
    In der Produktinfo von Ferrdrakon K steht, 2ml/100L Dünger ergibt 0,6mg/L K.
    Umgerechnet auf 50L und 6ml Dünger ergibt das aber nur 3,6mg/L Kalium.


    Könntest Du mir das mal genauer erklären?


    Gruß
    Karsten

    Hallo Dr. Kremser!


    Ich werde zukünftig eine Düngerform anbieten können, die die Inhaltsstoffe sehr gleichmässig über einen sehr langen Zeitraum abgibt. Das wird dann Dünge- und Dosierpumpen und/oder tägliche Zugabe praktisch überflüssig machen.
    Momentan sind wir bei der praktischen Erprobung und der Optimierung hinsichtlich der technischen Parameter.
    Ein Verfügbarkeitsdatum kann ich aber (noch) nicht nennen.


    Schon noch dieses Jahr ;). Ich schätze im Laufe des Sommers.


    Der Sommer ist mittlerweile vorbei...:D
    Wie weit ist denn die Entwicklung?


    Gruß
    Karsten


    Naja, ich hab aber keine hohen Phosphatwerte. Ich hab die ganze Zeit Werte um 0,1 gehabt und war eigentlich dabei immer mehr aufzudüngen um mal langsam höher zu kommen.


    Ich hatte Dir das ja auch extra rot markiert:

    Zitat

    Bei normalen bis niedrigen Phosphat-Werten kann eine exzessive Eisendüngung ebenfalls zur Ausfällung von Eisenphosphat führen und damit durch Festlegung des Phosphats zu Wachstumsproblemen führen.


    Also sind hohe PO4 Werte garnicht nötig dafür..
    Manchmal liest Du nicht richtig durch.


    Zitat


    ja, das sieht genau so aus, aber hast du den Text gelesen... doc weiß auch nicht was es ist. und auch bei mir ist es so, dass die Pflanze aus dem vorgängerbecken stammt, und da "gewuchert" ist.


    Ja, hab ich. Damit wollte ich Dir auch aufzeigen, das es wohl auch für Pflanzenprofis unerklärliche Dinge gibt.


    Karsten

    Hallo Joachim!


    Könnte es nicht sein, das bei Dir eine Phosphatfällung stattfindet?



    Würde das nicht auch erklären warum Du soviel nachdüngen mußt, weil es im Filter verschwindet?
    Ich meine, Dein Becken ist fast so groß wie meins, aber ich muß längst nicht soviel düngen obwohl das Becken dicht mit Pflanzen ist. Und Du hast doch auch nur normale Pflanzen und keine mit ADS(Aufmerksamkeitsdefizit)-Syndrom.


    Achso, und schau mal auf drak.de unter Informationen->Nährstoffmangel->Einzelne Mangelerscheinungen Link klicken
    Da das zweite Bild kommt mir bekannt vor.


    Gruß
    Karsten

    So, hab mal einen Test durchgeführt.
    Ich habe 4 Tropfen N-Dünger mit Hilfe einer 5ml Spritze auf 1Liter Leitungswasser(2,2mg NO3/L) gegeben.
    Das sollte ja theoretisch einen Wert von +-12,2mg NO3/L ergeben, wenn die Tropfengröße tatsächlich ~0,05ml ist.
    Mein NO3Test zeigt mir aber ziemlich eindeutig einen Wert von um die 40mg an.
    Komisch, so groß kann die Tropfentoleranz doch nicht sein, das gleich die 4fache Menge angezeigt wird?


    Gruß
    Karsten

    Moin Joachim!


    Danke für den Hinweis Joachim und Andreas.
    Werde mal bei der nächsten Apotheke dran denken mir sowas zu besorgen.
    Aber für jetzt reicht mir die ungefähre Genauigkeit, ich will ja kein Photometer damit eichen, nur mal kurz die Farben vergleichen.
    Da kommts mir nicht auf den einen oder anderen mg Nitrat an, die Toleranz ist in der Farbe eh nicht ablesbar/zu unterscheiden..


    Gruß
    Karsten

    Moin moin!


    Ich habe in letzter Zeit öfters Probleme mit der Farbzuordnung des J*L NO3 Tests.
    Der Wert könnte farblich zwischen 1 und 5 mg NO3 zugeordnet werden, paßt aber auch zwischen 10-20mg NO3.
    Beim ersteren ist er ganz leicht zu rötlich, beim zweiteren ist die Meßlösung nicht gelb genug.


    Jetzt hab ich vor eine Meßlösung herzustellen, die 10mg Nitrat enthält.
    Laut Düngerbeschreibung erhöht 1ml Eudrakon N auf 50L Wasser den Nitratwert um 2mg.
    Also umgerechnet 2 Tropfen N-Dünger auf 1L Osmosewasser, und ich habe 10mg/L Nitratmeßlösung.


    Ist das richtig und kann ich das so machen? Was hat das mit der Mineralisierung auf sich, sind die 10mg erst später, nach einer Mineralisation zu messen? Wie lange müßte man warten, falls das der Fall ist?


    Gruß
    Karsten