Beiträge von schimmi

    Hallo Herr Dr. Kremser,


    danke für die Antwort, das kommt dem schon sehr nahe, was ich suche.


    Ich meinte natürlich 0,03-0,05 mg/l FE... ;)


    Unser Teich soll übrigens auch als Schwimmteich verwendet werden und, wenn die Kinder mal größer sind, sollen sich auch ein paar Koi's drin wohlfühlen...


    Dann werde ich das einfach mal probieren...


    Grüße,
    Jürgen

    Hallo Herr Dr. Kremser,


    nachdem ich bereits seit Jahren erfolgreich Ihre Ptrodukte im AQ einsetze und nun bei meiner Freundin einen Gartenteich mit ca. 35m³ baue, kam bei mir die Frage auf, ob Ferrdrakon sich auch für den Gartenteich eignen würde und wenn ja, wie müsste das dann dosiert werden? Hat das schonmal jemand gemacht?


    Ich müsste wahrscheinlich im Teich auch einen Eisengehalt von 0,3-0,5mg/l einstellen und den Dünger dann genauso dosieren, daß dieser Wert stabil bleibt... Oder irre ich da?


    Mit freundlichen Grüßen,
    Jürgen Schilling

    Hallo Andreas,


    nur so am Rande, damit die hässlichen Flecken vom Fe3Cl verschwinden:


    OCTAMEX - The Onlineshop


    Könntest Du sicherlich auch als Produkt mit aufnehmen... Dann wäre Visidrakon wirklich eine "saubere Sache". ;)


    Grüsse,
    Schimmi


    P.S.: Dies soll keine Werbung für OCTAMEX sein... Ich spreche nur aus Erfahrung mit dem Ätzen von Leiterkarten mittels Fe3Cl. Die Flecken sind mit Hausmittel (ausser mit einer Schere :() nicht zu entfernen.

    Hallo Martin,


    die Dosierpumpe ist von einem Auktionshaus meines Vertrauens und ist eine einfache Schlauchquetschpumpe, die mit 12V Gleichspannung versorgt, etwa 0,5ml/sec. fördert.


    Die Steuerung basiert auf einem Microcontrollerboard mit dem ATMega128 von Atmel (http://www.bdmicro.com/mavric-iib/). Daran habe ich noch ein Textdisplay mit 2x20 Zeichen angeschlossen und eine up/down Tastschalter und einen Settaster angeschlossen. Das ganze wird mittels einem Schaltnetzteil mit 12V Spannung betrieben und die Dosierpumpe wird mittels eine BUZ10 als Leistungstreiber über eine Portausgang geschaltet.


    Die Software hierzu habe ich unter AVRStudio mit AVR-GCC selber erstellt. Diese kann die Pumpe auf 0,2 Sec. genau ansteuern, was eine Auflösung von 0,1ml für den Dosiervorgang entspricht (Einstellbereich 0,1 - 25,6ml/Tag).


    Die Dosierpumpe selber habe ich mittels Kabelbinder auf einen 5l Kunstoffkannister gespannt und mit einem PVC Rohr an den Kannister angeschlossen. Richtung Aquarium gehts dann mittels normalem Luftschlauch. Zur Sicherheit habe ich noch ein Rückschlagventil eingebaut.


    Falls Du noch mehr Info brauchts, bitte melden. Leider habe ich noch nicht die Zeit gehabt, die Bauanleitung so aufzubereiten, dass ich diese online stellen könnte... :(


    Grüsse,
    Schimmi

    Hallo Martin,


    ich verwende nun schon seit Frühjahr eine Dosierpumpe zur Düngezugabe. Ich habe meine Pumpensteuerung selber entwickelt und gebe 1 x täglich gegen 16 Uhr die volle Tagesdüngermenge ins AQ.


    16 Uhr habe ich gewählt, weil dann die Pflanzen bereits ein gewisse Menge an Nährstoffen verbraucht haben und dadurch die Gefahr einer schockweisen Überdosierung gemindert ist. Außerdem assimilieren die Pflanzen in den Abendstunden die meisten Nährstoffe...


    Algen habe ich so gut wie keine; lediglich auf meiner Wurzel finden sich ein paar Pinselalgen und ab und zu bilden sich an älteren Pflanzen ein paar Fadenalgen, die ich aber sowieso immer entfernen muss, da die Blätter meist schon am absterben sind...


    Grüsse,
    Schimmi

    Hallo Andreas,


    na dann ist ja Alles klar. ;)


    Dann bedanke ich mich ganz herzlich für den Gutschein und werde, da mein Düngervorrat zur Neige geht, in den nächsten Tagen eine Bestellung abschicken. :)


    Grüsse,
    Schimmi

    wie wäre es mit einem Zweiwegemagnetventil? Gibt es von div. Pneumatikherstellern und kann auch bei eBay erworben werden. Dann einfach per Zeitschaltuhr tagsüber das CO2 in das AQ leiten und nachts in die Umgebung. Dann kann weder etwas platzen, noch zuviel CO2 ins AQ kommen.


    Grüsse,
    Schimmi

    Hallo Frank,
    sorry, aber ich muss mich hier auch mal einmischen...


    Bei Seerosengewächsen ist sehr entscheidend, wie lange ein AQ beleuchtet wird. Bei zu langer Beleuchtungszeit (>12 Stunden) nimmt die Tendenz zur Schwimmblattbildung zu. Wobei ein Abschalten der Beleuchtung in den Mittagsstunden nicht herausgerechnet werden kann. Um die Tendenz der Schwimmblattbildung zu veringern, solltest Du mal versuchen die Zeit zwischen morgentlichem Einschalten und abendlichem Ausschalten unter 12 Stunden zu bringen. Ansonsten hilft nur abschneiden...


    Grüsse,
    Schimmi

    Hallo Andreas,


    ich habe gestern Abend nochmal Kalium gemessen und es war nicht mehr nachweisbar.


    Ich denke nun, das eine Dosis von 5,6mg/l und Woche so in etwa der Dosis entspricht, die ich düngen sollte. Durch den Wasserwechsel alle 2 Wochen von etwa 30% müsste sich ein Kaliumpegel zwischen 5-10mg/l ungefähr ereichen lassen.


    Vielleicht sollte ich einen Teil von Ferdrakon mit Ferdrakon K ersetzen, oder die Kaliumkonzentration meiner Ferdrakon/Daydrakon Mischung erhöhen, da sicherliche eine täglich Düngung besser ist, als eine wöchentliche.


    Grüsse,
    Jürgen

    Hallo Andreas,


    ich hatte am Mittwoch und gestern, Samstag, nochmals den Kaliumgehalt gemessen. Am Mittwoch konnte ich zwar schon eine Veringerung feststellen, aber gestern war diese deutlicher. Ich hatte gestern nurnoch so um die 3 mg/l Kalium nachweisen können.


    Alle Pflanzen, insbesondere die Rotala wachsen nun ordentlich, bzw. deutlich besser. :)


    Ich werde den Kaliumpegel jetzt mal ohne eine Nachdüngung weiter beobachten. Es kann ja möglich sein, das meine Pflanzen infolge des Kaliummangels nun gierig Kalium aufgenommen und gespeichert haben. Somit währe der Verbrauch an Kalium deutlich geringer als die 2-3 mg/l in der vergangege Woche.


    Grüsse,
    Jürgen

    Hallo Norbert,



    Wenn mein Nitrattest leer ist, werde ich mir mal den von S..a anschauen und ausprobieren. Bei dem Test von J.. sind die Farbabstufungen zu grob; ist das denn bei S.. besser?


    Also die Farbabstufung im Bereich < 10mg/l sind beim S*a Test ziemlich deutlich (Farbumschlag von gelb nach rot). Bei 20 mg/l bzw. 40 mg/l sieht es nicht mehr so gut aus. Bei höheren NO3 Konzentrationen muss das Messwasser dann entsprechend verdünnt werden.



    Mein PO4-Test ist von S....Ist auch im unteren Bereich schlecht abzulesen. Da macht das schon einen Unterschied, ob man das Glas auf`s Papier stellt, oder oder etwas abhebt.


    Das musste ich leider auch schon feststellen. Ein Farbumschlag von weniger blau nach mehr blau ist einfach nicht sicher zu erkennen. :(


    Die Tests von M&N wären super aber bei meinem Bedarf zu teuer.


    Das stimmt allerdings. :(


    Das mit der Kalibrierlösung ist eine guter Hinweis. Kaliumnitrat habe ich noch aus der Zeit bevor ich DRAK-Dünger kennenlernte zuhause.
    Meine Waage kann zwar nur eine Nachkommastelle anzeigen, aber ein Anhalt ist es allemal.


    Du kannst ja erst mal eine höhere Konzentration ansetzen und dann schrittweise die Lösung verdünnen. Nimm einfach 16,4 g und löse dieses in 1000ml Aqua dest. Davon nimmst Du dann 100ml und verdünnst diese mit 900ml Aqua dest., dann hast Du die Konzentration von 1000 mg/l. Zugegeben, das ist leider ziemlich Verschwendung, aber eine einfache Lösung um eine entsprechende Genauigkeit der Kalibrierlösung zu erreichen.


    Du kannst Dir allerdings auch eine entsprechende Waage zulegen. Ich habe mir bei einem grossen Auktionshaus eine Taschengoldwaage für 13 Euronen geholt, die löst mit 0,01 g auf und ist auch ziemlich genau und linear. Damit kann man durchaus mit einer Genauigkeit von +- 20-30 mg abwiegen. Zumindest habe ich das mittels eines Satzes geeichter Gewichte kontrolliert.


    Was für Dich sicherlich auch von Interesse währe, ist das Photometer, das Anton Gabriel gebaut hat. Damit kannst Du, nach entsprechender Kalibrierung, zumindest Tendenzen ziemlich gut ablesen. Ich plane solch ein Gerät auf basis eines Microcontroller zu bauen; Dauert allerdings bei mir ziemlich lange, bis sowas fertig ist... Sollte das allerdings irgend wann der Fall sein, dann werde ich die Soft-/Hardware im WWW mal veröffentlichen.


    Grüsse,
    Jürgen

    Hallo Norbert,



    wenn ich mir obige Werte so ansehe, dann gehe ich davon aus, das Deine UO korrekt funktioniert und Du mit Sicherheit keine neue Membran benötigst. Bist Du Dir sicher, dass der J* Test richtig anzeigt? Nitrattests halten sich nicht lange, das habe ich selber schon erfahren, wobei der S* NO3 Test wesentlich genauer ist, als der J*.


    Schau mal bei Anton Gabriel auf der Hompage unter Chemie->Kalibrierlösungen nach. Damit kannst Du Deinen Nitrattest testen, ob der auch richtig anzeigt:
    http://www.anton-gabriel.at/


    Grüsse,
    Jürgen

    Hallo Andreas,

    Hallo,
    ja, man sollte das Hirn einschalten, bevor man postet.
    Tatsächlich enthält Kaliumcarbonat (K2CO3) 56,6 % K, damit war die zugeführte Dosis nicht 10 mg/l, sondern 5,6 mg/l und entpricht damit plus der Ferrdrakon-Dosis schon viel besser dem Gemessenen.


    Richtig, man sollte das Hirn einschalten bevor man postet. :( Ist mir auch jetzt erst aufgefallen Kalium ist ja einwertig. Damit ist die Formel für Kaliumcarbonat, wie Du richtig sagst: K2CO3. Danke für die Korrektur! Ich bin halt kein Chemiker...


    Grüsse,
    Jürgen