Hallo Andreas,
nicht schlecht! Wenn man mögliche Meßfehler und -toleranzen beiseite läßt, ein Verbrauch von 5 mg/l über Nacht, eine ganze Menge.
moment, wenn ich 1g von Kaliumcarbonat auf 100l Wasser dosiere, dann ergibt sich doch nach Adam Riese und Eva Zwerg eine Konzentration von ungefär 3,9mg/l, wenn zuvor kein Kalium nachwesbar ist, da Kalium in KCO3 massenanteilig nur zu 39% vorhanden ist; oder irre ich da? Dazu kam dann noch 10ml einer Ferdrakon/Daydrakon Mischung 3:1 auf die 375l Brutovolumen. Netto werden es wharscheinlich ca. 330l Wasser sein, so das 5mg/l ungefähr die Menge an Kalium ist, die ohne Verbrauch zu erwarten wäre.
Übrigens, was mir in letzter Zeit aufgefallen ist: nach der morgendlichen Düngung bleibt der Leitwert den ganzen Tag konstant, um dann über Nacht bis vor der Düngung um 3 - 5 µS/cm abzufallen.
Meine Dosierpumpe ist auf 17:00 Uhr programmiert. So kann ich am besten kontrollieren und ich habe subjektiv den Eindruck, das die Pflanzen abends mehr Närstoffe assimilieren, als Tagsüber. Zumindest ist eine erhöhte Sauerstoffbildung zu beobachten. Ob das nun an der CO2 Anreicherung liegt, die sicherlich vor dem Lichtausschalten die höchste Konzentration hat oder ob die Pflanzen aufgrund der Lichtmenge dieses Verhalten zeigen, kann ich nicht beurteilen. Jedefalls ist mir schon aufgefallen, dass manche Pflanzen, z.B. die Wasserharnixe, über Nacht an Länge zugewinnt.
Gibt es auch Nachtschattengewächse unter den Aquarienpflanzen?
Ramanspekten... ...Daher ist leider keine Detektion von Einzelionen wie Kalium mit dieser Methode möglich.
Schade. ![]()
Grüsse,
Jürgen