Karbonathärte und PH-Wert

  • Hallo,


    ich habe gerade mal bei drei meiner Becken Messungen gemacht und fand das Ergebnis recht interessant. Das Wasser kommt laut Tröpfchentest ( grad nochmal frisch nachkontrolliert ) mit einer KH von 6 und einem PH-Wert von ca. 7,5 aus der Leitung. Im Asienbecken hab ich vor nicht allzu langer Zeit eine CO 2-Anlage angeschlossen. Hier hatte ich einen PH-Wert von 6,5 und eine KH von 6. Erlenzäpfchen gebe ich nach jedem Wasserwechsel zu. Eichenblätter sind auch drin aber ich habe keine frisch dazu gegeben.


    Das Kap Lopez-Becken hatte eine KH von 6 und einen PH-Wert von ca. 7,5. Es hat auch Erlenzäpfchen und ältere Eichenblätter. Nun das Pyrrhulinabecken. Das hatte als einziges eine KH von 5(!) und der PH-Wbert lag bei 7. Dieses Becken bekommt wie die anderen nach jedem Wasserwechsel ein paar frische Erlenzäpfchen und hier habe ich vorgestern eine kleine Hand voll neuer trockener Eichenblätter hinein gegeben. Kann es sein, dass die Eichenblätter sowohl die KH als auch den PH-Wert drückt? Oder wie kommen die unterschiedlichen Werte zustande. OK, dass durch das CO 2 der PH-Wert gedrückt wurde, wusste ich ja schon. Aber die KH 5 und PH 7 im Pyrrhulinabecken fand ich doch recht interessant. Kann ey auch damit zusammenhängen, dass es stärker besetzt ist? Es dient ja nur als Übergangsbecken bis ich mein großes habe.


    LG, Sabine

  • Hallo,
    beides ist möglich. Jegliche Zufuhr einer Säure vdrringert die KH und damit indirekt den pH (durch das bei der KH-Senkung entstehende CO2 sogar noch direkt).
    Eichenblätter führen Gerbsäure zu (je nach Qualität kann das durchaus eine ganze Menge sein), ein höherer Fischbesatz liefert letzlich über die bakterielle Mineralisation Salpetersäure (Nitrat), was sich aber über den steigenden Nitrat-Gehalt messtechnisch verfolgen läßt.
    Die Senkung der kH von 6 auf 5 ist aber an sich nicht weiter bemerkenswert, das kann auch deutlich extremer ausfallen.