Posts by Luckymulch

    Hallo,


    ich hatte jetzt eine Woche lang einen fiesen, grippalen Infekt und dadurch habe ich letztes Wochenende keinen Teilwasserwechsel gemacht und die Woche über auch nicht gedüngt. Gestern habe ich feststellen müssen, dass meine Cryptocorynen im Asienbecken, die herrlich begannen zu wachsen und auch schon Ausläufer bildeten, sich anfangen aufzulösen. Dazu muss ich noch sagen, dass ich erstmalig, am 13.01.2015 ein Säckchen mit Torfgranulat eingehängt habe. Zusätzlich füge ich seit ca. 2 1/2 Wochen das CO 2 nicht mehr mit dem Diffusor zu ( der verstopfte dauernd ) sondern habe den Schlauch an einen ### Taifun Reaktor angeschlossen. Der Dauerfarbtest ist nun Dunkelgrün. Gehe ich aber nach der Tabelle, müsste viel zu viel CO 2 im Becken sein. Der PH-Wert liegt bei 6,5, die Karbonathärte bei 5. Das ist übrigens in meinem Pyrrhulinaübergangsbecken auch so, ohne jede CO 2 Zufuhr. Läuft da jetzt etwas völlig aus dem Ruder?


    Cryptocorynen haben bei mir noch nie so empfindlich reagiert. Ich hatte das noch nie, dass sie sich derart und in einem solchem Tempo auflösen, auch nicht nach radikalen Umpflanzaktionen oder nach meinem Sommerurlaub wo auch nicht gedüngt wurde weil ich vergessen hatte den Langzeitdünger einzuhängen. Jetzt blicke ich mit Entsetzen ins Asienbecken.


    Wie ist das eigentlich mit diese CO 2 Tabellen. Immer wieder lese ich, dass sie nicht anwendbar sind wenn man über Torf filtert oder andeweitig Huminstoffe hinzu gibt. Ich verwende auch noch Erlenzäpfchen.


    Das Asienbecken ( 100 l Wasser netto ) dünge ich regulär täglich mit 1 ml Ferrdrakon und 0,8 ml Ferrdrakon K. Bis eben jetzt erschienen mir die Pflanzen OK und die Cryptocorynen legten sogar zu. Was sollte ich da ändern?


    Und noch etwas. Sollte ich im Asien- und Pyrrhulinabecken etwas in Bezug auf PH-Wert und Karbonathärte ändern oder gaukelt mir die Tabelle nur zu hohe CO2 Werte vor.


    LG, Sabine

    Hallo,


    ich habe gerade mal bei drei meiner Becken Messungen gemacht und fand das Ergebnis recht interessant. Das Wasser kommt laut Tröpfchentest ( grad nochmal frisch nachkontrolliert ) mit einer KH von 6 und einem PH-Wert von ca. 7,5 aus der Leitung. Im Asienbecken hab ich vor nicht allzu langer Zeit eine CO 2-Anlage angeschlossen. Hier hatte ich einen PH-Wert von 6,5 und eine KH von 6. Erlenzäpfchen gebe ich nach jedem Wasserwechsel zu. Eichenblätter sind auch drin aber ich habe keine frisch dazu gegeben.


    Das Kap Lopez-Becken hatte eine KH von 6 und einen PH-Wert von ca. 7,5. Es hat auch Erlenzäpfchen und ältere Eichenblätter. Nun das Pyrrhulinabecken. Das hatte als einziges eine KH von 5(!) und der PH-Wbert lag bei 7. Dieses Becken bekommt wie die anderen nach jedem Wasserwechsel ein paar frische Erlenzäpfchen und hier habe ich vorgestern eine kleine Hand voll neuer trockener Eichenblätter hinein gegeben. Kann es sein, dass die Eichenblätter sowohl die KH als auch den PH-Wert drückt? Oder wie kommen die unterschiedlichen Werte zustande. OK, dass durch das CO 2 der PH-Wert gedrückt wurde, wusste ich ja schon. Aber die KH 5 und PH 7 im Pyrrhulinabecken fand ich doch recht interessant. Kann ey auch damit zusammenhängen, dass es stärker besetzt ist? Es dient ja nur als Übergangsbecken bis ich mein großes habe.


    LG, Sabine

    Hallo,


    ich hab jetzt noch eine ganz dringende Frage. Die N- und P-Dünger sind ja jetzt angekommen. Nun steht auf der Flasche von Euddakon N, dass man den Dünger nicht bei einem Ph-Wert über 7,5 anwenden soll. Der Ph-Wert ist jetzt bei mir etwas über 7,5. Was mach ich nun? CO 2 will ich morgen anschließen. Das wird den PH-Wert etwas drücken. Aber ich habe grad schon etwas in den Boden gespritzt und das mit dem PH-Wert blöderweise erst hinterher gelesen. Das kommt davon wenn man voreilig ist. Hab jetzt ein wenig Angst um meine Fische.


    LG, Sabine

    Hallo,


    vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann will ich das mal so versuchen. Das Siporax lass ich lieber erst einmal im Filter. Ich hab ja kein reines Pflanzenbecken. Ich hab Angst, dass den Fischen etwas passiert wenn ich jetzt den schön eingefahrenen Filter auseinanderpflücke. Ich bin aber mal gespannt wie sich die Nitrat-Phosphat-Düngung an den Wurzeln auswirkt.


    LG, Sabine

    Hi,


    ich hab mir schon gedacht, dass viel zu tun war. Deshalb hab ich auch nicht nachgehakt. Ich finde es ja schon toll, dass Du auf all die vielen Fragen von uns so geduldig eingehst.


    Ich fasse mal meine Fragen zusammen.
    - Sollte ich in dem Echinodorenbecken noch zusätzlich Nitrat und Phosphat düngen oder erst einmal abwarten ( CO2 wird bald angeschlossen ).


    - Kann der Filter mit Siporax schlecht für die Düngung sein? Sind ja eigentlich auch nur Glassinterröhrchen die mir meinAquarienhändler sehr empfohlen hat. Das Echinodorenbecken hatte ja bei der letzten Messung ( einen Tag nach dem Teilwasserwechsel ) nur 5 mg Nitrat während die anderen so um die 12 mg hatten. Oder 'futtern' die einfach mehr?


    - Dann noch zu guter Letzt: Ist es eventuell in dem Echinodorenbecken vorteilhaft nur per Bodenspritze zu düngen ( dann wöchentlich ) und gar nicht mehr über das Wasser? Außer den Echinodoren wachsen da nur noch Cryptocorynen. Gut, es gibt auch noch kleine Muschelblumen und Wasserlinsen als Schwimmpflanzen und einen frei treibenden Wassernabel.


    LG, Sabine

    Hallo,


    mir ist zu den Nitratwerten noch etwas eingefallen. Kann der niedrige Wert auch durch die Filterung kommen? Das Kap Lopez-Becken wird mit einem eher unterdimensionierte Innenfilter gefiltert ( ######## Nano Eckfilter XL mit zusätzlich ansteckbarem Aufsatz ). Das Echinodorenbecken hat einen Außenfilter ( Eheim Eco pro 200, für Aquarien zwischen 100 un 200 Litern ). Kann es sein, dass der Filter Nährstoffe "frisst"? Kann das Siporax im Filter schuld sein? Wäre eine "Wurzelinjektion" mit N- und P- Dünger einen Versuch wert? Die nachschiebenden Blätter sehen bis jetzt noch schön gefärbt aus aber ich bin mir nicht sicher wie schnell sie lang werden sollten.


    LG, Sabine

    Hallo Herr Dr. Kremser,


    ich habe jetzt mal amtuell den Nitrat- und Phosphatwert im Becken mit den schwächelnden Echinodoren gemessen. Um Vergleiche zu haben, habe ich auch das Leitungswasser und das Wasser aus dem Kap Lopez-Becken ( Das ist das Becken von dem ich in einem anderen Thread über leichten Blaualgenbefall geschrieben habe. Ich vermutete direkte Sonneneinstrahlung, die Blaualgen sind weg. ). Leider hat der ###-Test nur eine recht grobe Skala. Die Farbskala hat die Einteilung: unter 0,5, 1, 5, 10 und dann kommt auch schon 20. Laut Wasserwerk hat unser Leitungswasser ja einen Jahresmittelwert von 15 mg. Der ###- Test ergab eine minimal dunklere Farbe als 10 aber doch deutlich heller als 20. Im Kap Lopez-Becken sah es ganz genauso aus. Und jetzt wird es interessant. In besagtem Echinodorenbecken konnte ich nur 5 mg ablesen. In beiden Becken habe ich gestern einen 40%igen Teilwasserwechsel gemacht.


    Phoshat habe ich nur im Echinodorenbecken gemessen. Das hol ich in dem anderen Becken und mit dem Leitungswasser morgen nach - muss noch weg. Die kleinste Einheit zeigt < 0,02 ( ich hab früher nicht so genau hingeguckt und hab gedacht, ich hätte 0,2 mg im Becken &#128558; ). Nun ja..... man lernt ja. Ich habe mir auch noch einmal die Werte des Wasserwerkes angesehen und war erschrocken. Ich hatte nur nach dem Jahresmittelwert geguckt und der liegt ja bei 0,14 mg. Aaaaber: Der niedrigste Wert 2013 lag bei 0,09 mg und der höchste bei 4(!) mg. Was bedeutet das jetzt für meine Aquarien. Gemessen habe ich vorhin im Echinodorenbecken < 0,02 mg. Was hab ich da konkret zu tun? Das Becken ist ( auch wenn es nicht so wirkt ) mit ca. 90 cm Fisch auf 100 l Nettowasser ja recht stramm besetzt. Laut früheren Lehrmeinungen müsste es ja eigentlich eine "Nitratschleuder" sein und ich müsste zusehen, dass ich all das böse Nitrat rauskriege. Was soll ich machen? Nitrat aufdüngen? Und was fange ich mit den unterschiedlichen Phosphatwerten des Wasserwerks an? Der Nitratwert schwankt da zwar auch etwas lag aber nie unter 11,4 oder über 20.


    Ich hoffe auch, dass der Phosphattest noch in Ordnung war. Haltbarkeitsdatum ist November 2014. Hätten Sie eventuell eine Empfehlung für mich welche Tests ( von welcher Firma ) am genauesten ( aber bezahlbar ) sind?


    LG, Sabine

    Hallo,


    nun einmal etwas völlig anderes als meine vielen Fragen mit denen ich hier in letzter Zeit gelöchert habe &#128518;.
    Mein Traumbecken ist zwar noch längst nicht zusammengespart aber die Pyrrhulinas werden trotzdem demnächst schon bei mir einziehen. Zur Zeit ( seit letzter Woche Dienstag ) fährt eine Art Übergangsbecken bei mir ein. 80 x 30 x 40 cm. Gefiltert wird es mit einem Eheim Biopower 160 in den ich die Schaumstoffpatrone aus dem Vorfilter meines anderen Aquariums gepackt habe damit er schneller einfährt.


    Die Pyrrhulinas schwimmen ja jetzt schon eine ganze Weile im Verkaufsbecken, immer wieder komme ich gucken und gefühlt sind es irgendwie schon meine Fische. Damit sie endlich aus dem Verkaufsbecken raus kommen ( und sie mir am Ende nicht doch noch jemand vor der Nase wegschnappt ) habe ich diesen Entschluss gefasst. Nun sind sie für mich reserviert bis das Übergangsbecken soweit ist.
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    So kann ich jetzt ganz in Ruhe für das große Becken sparen. Ich freu mich schon auf meine Pyrrhulinas. In dem großen Becken plane ich , sie mit Mikrogeophagus altispinosus und Corydoras sterbai zu vergesellschaften.


    LG, Sabine

    Hallo und guten Abend,


    dann werde ich es jetzt mal so machen und beobachten wie es so wird. Aktuell sehe ich bei der einen Ozelot ein knallrotes Blatt schieben. Das ist schon gute 7 cm lang und sieht kräftig aus. Genauso wie bei der einen Osiris. Eine weitere Ozelot und Osiris schieben kleine, zarte Blätter. Mal gucken wie sich das alles macht. Das kann jetzt natürlich nicht über Nacht passiert sein aber wir sind ja vor eineinhalb Wochen aus dem Urlaub zurück gekommen und seitdem dünge ich ja schon regelmäßig Ferrdrakon. Im Urlaub wurde gar nicht gedüngt ( ich habe vergessen den Langzeitdünger in die Aquarien zu geben ). Jetzt bin ich mal gespannt wie sich alles entwickelt. Ich werde es beobachten und berichten.


    Ja, das mit den Seiten ist so ein Ding. Aber wenn man es weiß, kann man sich darauf einstellen und auch bei den anderen Threads in den Verlauf gucken ob sie noch weiter gehen. Natürlich kann man sich auch nicht immer sofort um alles kümmern. Wird schon.


    LG, Sabine

    Hallo,
    das ist immer ein wenig Gefühlssache und schwer zu verallgemeinern.
    Die Spritzen in den Bodengrund sollten jedenfalls immer der täglichen oder wöchentlichen Gesamtdosis an Dünger entnommen werden und nicht zusätzlich gegeben werden. Letztlich diffundiert und zirkuliert der Rest irgendwann in den nächsten Tagen aus dem Boden und trägt dann zur Gesamtdüngung bei.
    Bei PO4 z.B. kann man also gerne so viel verteilen, wie bei einer "normalen" Stoßdüngung zu geben wäre, um auf die gewünschte PO4-Konzentration zu kommen.


    Uff, dann habe ich wohl viel zu viel in den Boden gespritzt. Sollte ich jetzt erst einmal mit der täglichen Düngung aussetzen? Wie soll ich in Zukunft verfahren? Ich dünge das Wasser ja täglich. Täglich würde ich allerdings nicht spritzen wollen. Würde es so gehen, dass ich z.B. jeden Tag einen Tropfen der täglichen Wasserdüngung weglasse, sozusagen aufspare und dann am Wasserwechseltag stark verdünnt zwischen die Wurzeln spritze?


    Mal etwas ganz anderes. Wenn ich bei den von mir eröffneten Threads "Letzte Seite" anklicke, erscheint gar nicht die letzte Seite. Ich muss oben im Verlauf auf "Beiträge folgen" klicken damit ich die späteren Beiträge lesen kann. Bei diesem Thread hier musste ich sogar auf die einzelnen Beiträge klicken um sie lesen zu können. Kann es daran liegen, dass ich mit dem Smartphone 'unterwegs' bin?

    Hallo,
    ich habe ja jetzt die Ferrdrakonen in den Wurzelbereich gespritzt. Soll ich erst einmal abwarten oder macht es Sinn wenn ich jetzt Eudrakon N und P direkt nachspritze? Das Leitungswasser hat einen Nitratgehalt von 15 mg und einen Phophatgehalt von 0,14 mg. Die Pflanzen stehen in Sand ( Körnung 0,2 - 0,6 mm ). Was das Wasser selber angeht, dürften Nitrat und Phosphat doch reichen, oder? Es sind ja auch noch Fische im Becken die ihr Übriges tun. Aber wie sieht es im Sand aus? Wenn es wirklich Sinn macht, würde ich es versuchen.


    LG, Sabine

    So, jetzt hab ich in meinem 100 l - Becken Frau Doktor gespielt und habe an die Echinodoren und auch an die Cryptocorynen eine Dosis Ferrdrakon und Ferrdrakon K gespritzt. Ich habe in eine 20 ml Spritze ca 4 ml Ferrdrakon, 6 ml Ferrdrakon K und den Rest Wasser gefüllt. Damit bin ich dann mit der Nadel zwischen die Wurzeln gegangen. Ich habe insgesamt drei Spritzen verteilt und hoffe nun, dass ich kein Chaos angerichtet habe &#128562;.


    LG, Sabine

    Na dann will ich nochmal mein Glück versuchen &#128521;.


    Um noch einmal auf die Wurzelspritzen zurückzukommen: Ich hab mir grad in der Pause eine 20 ml-Spritze besorgt. Die Eudrakonen will ich ja nachher noch bestellen. Ferrdrakon könnte ich aber heute schon an die Wurzeln bringen und vielleicht ist das Ferrdrakon K nachher ja auch schon da. Wenn ich damit jetzt die Spritze fülle, wie sollte da das Verhältnis der Dünger untereinander sein und zum Wasser? Und auch bei den Eudrakonen wüsste ich das schon einmal gerne.


    LG, Sabine

    Hallo und wirklich vielen Dank für die ganze Mühe.
    Das Problem bei diesen Röhrchen ist ja, dass sich von vorne geguckt die Flüssigkeit links und rechts nach oben "biegt" und der tiefste Punkt direkt in der Mitte liegt. Laut Anweisung bei den Tests soll ich Wasser einfüllen bis das Wasser genau die Mitte des Striches erreicht hat. Das ist tröpfchengenau gar nicht so einfach festzulegen. Ich aber nochmal mit dem Röhrchen testen. Diesmal aber mit dem Dünger selbst. Ich muss gestehe , dass ich mit Wasser getestet habe.


    LG, Sabine