Posts by Andreas Kremser

    Algenmittel können wir unter keinen Umständen empfehlen. Der einzige, der davon profitiert, ist der Hersteller. Man schädigt alle Pflanzen, nach dem Absetzen des Algenmittels geht dann mangels Pflanzenwachstum das Algenwachstum von vorne los. Schon ist man im schönsten Teufelskreis.

    Hallo,
    Nitrat, Phosphat und Kalium sind nun mal die Hauptnährstoffe aller Pflanzen. Ohne geht es nicht. Gängige Dünger sind nur Nitrat-frei, weil die Fische üblicherweise genug Nitrat produzieren, bzw. das Leitungswasser oft schon genug davon enthält.
    Wenn das mit anderen Düngern nicht auftritt, dann wohl deswegen, weil diese Dünger entsprechend wenig taugen und und den Pflanzenwuchs eben nur um ein Bruchteil dessen was Ferrdrakon kann, fördern.
    Es ist immer so, dass der Nährstoffbedarf aller Nährstoffe steigt, wenn man fehlende Nährstoffe zugibt (s. Liebig'sche Minimumregel). Am besten fährt mana ber, wenn Licht oder CO2 das Wachstum begrenzen. In anderen Fällen gibt es entweder Mangelerscheinungen oder Algenwuchs oder beides.


    Das langsame Steigern der Düngerzugabe zu Beginn wird ja extra von uns propagiert, das braucht man daher nicht als Argument gegen unseren Dünger verwenden.


    Bei engagierten Pflanzenaquarianern und Aquascapern ist die sog. Makronährstoffdüngung schon seit geraumer Zeit fest etabliert.

    Hallo,
    die Dunkelkur ist auf jeden Fall erst mal richtig. Hinterher sollte man einen großen (mind. 50 %igen) Wasserwechsel nicht vergessen.
    Danach muss man an die Ursache derartiger Probleme gehen. Ein nicht nachweisbare Nitratkonzentration ist ein Hindernis für jede Pflanzenwuchs. Man kann hier aber gezielt an diesem Punkt mit Eudrakon N abhelfen. Nitrat (bzw. Stickstoff) ist der Hauptnährstoff eines jeden Pflanzenwuchs. Es geht nicht ohne.

    Hallo,
    durch das Düngen mi Ferrdrakon ist das Wachstum der Pflanzen gefördert worden. In Folge stieg auch der Nitrat-Bedarf, was man an der nicht vorhandenen Nitrat-Konzentration sehen kann.
    Die Blaualgen sind nun nur noch eine Folge des manifest gewordenen Nährstoffmangels (siehe auch vorhergehenden Beitrag).

    Hello,
    (same answer as on FB, to keep the forum up to date)
    With 7 ml / day KramerDrak is still dosed carefully. You could dose up to 10.5 ml/day regarding instructions.
    In case of Eudrakon N up to 21 ml per day would be possible. For this we should weekly measure the nitrate content, and then adjust the dose so that the nitrate value ends up in the desired range (about 10 mg/l or slightly higher).
    With the reported values you can certainly start well but have to optimize the current dosage later regarding to the measurements of nitrate and Fe.


    KramerDrak have indeed enough Fe. Please have a little look at the ingredients and compare with other fertilizers you know.

    Hallo,
    ich war aufgrund des Ausfalls von DSL und Telefon in den letzten Tagen leider nur eingeschränkt erreichbar.


    Erst einmal ist es schön zu lesen, daß sich Ihr Pflanzenwachstum mit unseren Ratschlägen tatsächlich in so kurzer Zeit schon spürbar verbessert. Beim Them Eisen würde ich erst jetzt erst einmal die Ferrdrakon-Dosierung erhöhen (da ist ja noch Luft nach oben), bevor wir über den Wechsel zu einem anderen Dünger nachdenken.


    Erst einmal 3 ml Ferrdrakon/Tag und dann würde ich in 14 Tagen noch einmal ein Resümee ziehen.

    Hallo,
    schicken Sie das Aufhärtesalz dann doch einfach bei Gelegenheit zurück, wir würden die Kaufsumme dann gut schreiben oder erstatten.


    Das seegrasblättrige Trugkölbchen ist gar nicht so einfach zu pflegen und würde wahrscheinlich als nährstoffliebende Pflanze wesentlich höhere Konzentrationen an Nitrat und Phosphat vorziehen. Ansonsten fehlt mir auf den Bildern so recht eine unproblematische und raschwüchsige Pflanze, die das Ganze einmal in Schwung bringen würde (z.B. Shinnersia rivularis - das Mex. Eichenblatt). Das große Kirschblatt ist da leider eher weniger dazu geeignet.
    Wie auch immer, aufgrund der Bilder und des genannten Alters des Bodengrund kann man vermuten, daß dort sich größere Mengen von Wuchshemmstoffen angesammelt haben. Von einen Versuch dem mit Aktivkohlefilterung beizukommen, würde ich aufgrund des unsicheren Erfolgs doch eher abraten. Mein Rat wäre tatsächlich ein Neustart mit frischem Bodengrund, am besten etwas feiner als auf den Bilder zu sehen (2 - 3 mm), evtl. gleich mit Terrdrakon. Wenn man zu dem Zeitpunkt einige passende raschwüchsige Stengelpflanzen von einer Börse, oder vorgezogen aus einem zweiten Behelfsbecken zur Verfügung hätte, wäre das optimal. Pflanzen frisch aus der Gärtnerei haben doch häufig eine zu lange Anpassungsphase, um beim Beckenstart gleich optimal arbeiten zu können.


    S. auch Wasserpflanzenkauf und Beckeneinrichtung

    Hallo,
    wie schon selber ermittelt, wäre meine erster Ansatzpunkt die sehr niedrige KH gewesen. Außer einigen extremen Weichwasserpflanzen (Cabomba furcata, Tonnina sp. etc.), erfordern die gängigsten Aquarienpflanzen eine gewisse Mindesthärte. Ich würde langfristig wenigsten KH3 anstreben, unter 2,5 fangen die gröbsten Probleme an.


    Bei den Weichwasserpflanzen ist es dann umgekehrt, als sehr schwierige Pflanzen bekannt und verschriehen, sind diese im KH-Bereich von 1 - 3 recht problemlos zu pflegen, genug Licht und Nährstoffe mal vorausgesetzt.

    Hallo,
    Suie müssen damit rechnen, daß die Nachdüngung von Phosphat nur beim Wasserwechsel nicht ausreichen wird. Wahrscheinlich muß da auch zuerst zwischendurch ganz kräftig gedüngt werden. Die-PO4-Konzentration sollte in der nächsten Zeit möglichst nie unter 0,1 mg/l fallen.
    Bei PO4 hat eine tägliche Düngung nicht zwangsläufig Vorteile, man kann auch gut auf Stoß düngen. Die Vorräte der Stengelpflanzen (und die Reservoires im Becken) sind aber momentan komplett erschöpft. Hier gibt es zumindest z.Z. keine Depots, die über eine zwischenzeitliche Lücke im Angebot des Phosphats hinweg helfen würden. Diese werden jetzt erst einmal einige Wochen benötigen, bis sie sich wieder aufgebaut haben.
    Sobald der Pflanzenwuchs spür- und sichtbar anzieht, ist dann auch der Zeitpunkt, wo die Düngung mit Ferrdrakon wieder erhöht werden sollte.

    Hallo,
    ja, das kann man mit Eudrakon P machen. Die erstmalige Dosis um auf 0,3 mg/l in 200 l Wasser zu kommen, wäre allerdings 12 ml.


    Die Eisendüngung würde ich nicht einstellen, nur evtl. bis zum Anschlagen der PO4-Zugabe auf 1,5 ml täglich reduzieren.


    Dest. Wasser zugeben wäre die selbe Verfahrensweise wie unter Komplettentsalzung mit Umkehrosmosewasser vorgeschlagen, nur das dest Wasser ungleich teurer ist als UO-Wasser.

    Hallo,
    da schon ein recht hoher Nitratgehalt vorliegt, würde ich auf jeden Fall den Phosphat-Gehalt entsprechend auf mind 0,3 mg/l anheben, gerade um Algenwachstum zu vermeiden.
    Die Pflanzen können das Licht und die hohen Nährstoffgehalte nicht in Wachstum umsetzen (deswegen auch die verkrüppelten Blätter), weil der Hauptnährstoff Phosphat knapp oder gar nicht vorhanden ist.
    Die andere Alternative wäre Komplettentsalzung per Umkehrosmose und die Wasserwerte dann gezielt auf die gewünschten Parameter einstellen bzw. das Ursprungswasser nur teilweise quasi als Düngemittel verwenden.

    Hallo,
    Fibalon filtert wie alle Filtermedien natürlich zuerst rein mechanisch, wird dann aber aufgrund der rauhen Oberflächenbeschaffenheit auch recht rasch bakteriell besiedelt.
    Die rauhe Oberfläche, die unterschiedlichen Faserquerschnitte und die zur Filzverhinderung eingesetzte Quervernetzungstechnologie sorgen für eine gute Ausfilterung von Schwebeteilchen auch schon vor der bakteriellen Besiedlung.
    Ich würde daher Fibalon in den Mittelteil der Filters, ja teilweise sogar als Abschlußschicht einsetzen. Ganz nach unten (wenn überhaupt mehr als ein FIltermaterial genutzt wird) gehört ein schweres Material wie Glassinterkörper, einfach damit durch Grobteile nicht der ganze Filterinhalt abgedichtet und zusammen gepresst wird.

    Hallo,
    Echinodoren und Anubias alleine sind sehr anfällig gegen Algen. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen wirken sie so gut wie gar nicht neg. auf Algen ein. Anubias mit Ihrem sehr langsamen Stoffwechsel sind in Bezug auf Algen nicht viel besser als Plastikpflanzen.
    Ich würde daher vorschlagen einige schnellwüchsige Stengelpflanzen und/oder Schwimmpflanzen als Algenprophylaxe einzubringen.



    So leid es mir tut, aber auf den Bilder der Echinodoren kann ich keine Mangelerscheinungen erkennen (ich habe auch noch nie welche gesehen, die so aussehen würden (Verkrüppelungen, Verfärbungen, verdrehte Blätter, das können Mangelerscheinungen sein), es handelt sich hier aber definitiv um Fraßschäden. Hier ist die beste Abhilfe außer dem Entfernen der Ancistren eine regelmäßige und reichliche Gemüsefütterung.



    Bitte starten Sie mit Ferrdrakon und achten auch auf die Makronährstoffe: Nitrat und Phosphat sollten nicht überhand nehmen, aber auch nicht ganz verschwinden. Das richtige Verhältnis zwischen diesen Nährstoffen ist wichtig: s. Redfield rate

    Hallo,
    sieht aus, als wenn der Dünger von Pilzen oder Bakterien befallen wäre. Evtl. war eines der verwendeten Geräte/Gebinde, die mit dem Dünger in Kontakt kamen nicht einwandfrei sauber bzw. keimfrei (-arm).


    Der reine Kalium- und Magnesiumgehalt der Lösung wird davon nicht betroffen, man kann es also weiter verwenden, solange die Lösung nicht zu stinken oder gären anfängt. Man braucht aber unter Umständen etwas mehr Ferrdrakon, da der Eisenanteil ja infolge Ausfällung am stärksten betroffen sein wird.


    Die Alternative wäre ein neuer Versuch in sauberen Flaschen.

    Hallo,
    die Stripes sind erst nach 4 Wochen erschöpft. Die Konzentration an Dünger im Becken hat keinerlei Einfluß auf die Abgabemenge der Streifen. Auch wenn man diese unter fließendes frisches Wasser legen würde, betrüge die Abgabezeit 4 Wochen!


    Bei der Produktbeschreibung Ferrdrakon Power steht zum Punkt Nachdüngen auch die erforderliche Menge:

    Quote

    Es ist sinnvoll, nach größeren Wasserwechseln und/oder in Becken mit sehr großem Düngebedarf die gewechselte Wassermenge mit der halben empfohlenen Dosis an Ferrdrakon oder bei besonderem Kaliumbedarf Ferrdrakon K aufzudüngen. Es dient dann als Ersatz für den mit dem gewechselten Wasser entfernten Dünger.

    Also 5 ml/100 l Wasser auf die Wasserwechselmenge (nicht auf die Gesamtmenge wie sonst).

    Hallo,
    Stücke der Stripes oder Düngekugeln sind ein jeweils anderes Konzept. Wenn es nur darum geht, Spurennährstoffe an die Wurzeln zu bringen, dann gerne auch die Stripes. Soll das Bodenmilieu auch verbessert werden, dann besser die Tonkugeln.


    SE oder NPK hängt dagegen von der Art der zu versorgenden Pflanzen ab. Starkzehrer wie Echiniodoren, Lotus und Crinum sollten auf jeden Fall die NPK-Kugeln bekommen, desgleichen in Becken, die an Makronährstoffmangel leiden.
    Die SE ist für eher zarte Pflanzen wie Cryptocorynen bestimmt.

    Hallo,
    ja, man kann die Kugeln schon verwenden, aber max. 1 - 2 Stück auf einmal. In 2 - 3 Wochen und nach einem Wasserwechsel kann man dann die nächste Portion einsetzen. Aber der Bodengrund sollte schon wenigstens 3 - 4 cm stark sein, sonst sind die Kugeln dann doch zu nahe an der Oberfläche.