Posts by Andreas Kremser

    Hallo,

    dann sind die Druckminderer stärker beschränkt als früher - da haben auch größere Mengen funktioniert.

    Mit zuviel CO2 kann man unter Umständen seine Fische vergiften, aber keinen Säuresturz einleiten. Das ist chemisch nicht möglich, hier wird halt viel Halbwissen verbreitet. CO2 senkt weder die KH noch ist sie als schwache Säure überhaupt dazu in der Lage so niedrige pH-Werte zu erzeugen (zumindest nicht in den Konzentrationen, die nicht eh schon tödlich sind).

    Einen Säuresturz erhält man dann, wenn wegen der Nitratproduktion (= Salpetersäurebildung) in einem Becken (sei es durch Fütterung oder durch überhöhte Zugabe von Harnstoff und/oder Ammonium) die KH auf Null absinkt. Dann reicht eine sehr kleine zusätzliche Säurezugabe, um den pH ungepuffert auf sehr niedrige Werte absinken zu lassen.

    In einem Pflanzenbecken, das regelmäßig gewartet und gepflegt wird, wird dieser Fall selbst bei einer KH von 2 (mit der ich das Becken jahrelang betrieben habe) nicht eintreten. Zudem nehmen wachsende Pflanzen Nitrat im Tausch gegen Carbonat auf und erhöhen damit die KH wieder.

    Guten Morgen,

    in einem 500 l Becken mit 250 Watt HQI-Beleuchtung hatte ich früher einen Verbrauch der bei 1 kg/Monat oder höher lag.

    Das war ebenfalls ein offenes Becken mit Überlauf und Unterbecken. Allerdings auch hervorragender Pflanzenwuchs mit wöchentlichem "Ernten".

    Hallo,

    das sind dann 31,5 Lumen/Liter bzw. 0,4 W/l (Leuchtstoffröhre).

    Das ist schon ein ganze Menge und an der Grenze zum Starklichtbecken (bei 0,4 W/l ist man so gerade im Übergangsbereich). Hier ist der CO2-Verbrauch schon ganz erheblich. Ob das alles erklärt? Dazu sollte man konkrete Zahlen wissen:


    Wieviel kg CO2 pro Monat werden denn so ca. verbraucht? Das sollte man aus den Tauschintervallen und der Flaschengröße ja leicht ermitteln können.

    Hallo,

    so wird das viel besser verständlich. Man sieht jetzt keinen CO2-Großverbraucher. Die Technik vermeidet die größten Fallen. Die beiden Überläufe als solche setzen sicher jeweils eine Portion CO2 frei. Wieviel das wohl ist?

    Jetzt wäre noch meine Frage nach Messung von KH und pH. Vielleicht ist es ja gar nicht zu wenig CO2, sondern die Messung trügt?

    Hallo,

    die Installation kann man sich schwer vorstellen. Gibt es ein Skizzee oder ein Photo, auf dem man die Anlage gut erkennt?


    Anhaltspunkte:

    Wo wird Wasser stark verwirbelt?

    Gibt es auf Wasseroberflächen eine starke Luftströmung?

    Wie groß ist die Pflanzen- und Lichtmenge (evtl. ist ja der Verbrauch so groß)?

    etc.

    Hallo,

    das ist eine berechtigte Frage.

    Aquadrakon Black enthält ein Huminstoffsalz, das wie bei allen Wasseraufbereitern nur auf das Frischwasservolumen dosiert wird.

    Fulvodrakon enthält zum größten Teil Fulvosäuren und einen geringeren Anteil Huminsäuren. Die Dosierung ist auf das gesamte Wasservolumen berechnet.


    Die Stoffe überschneiden sich nur teilweise, werden mehr oder weniger rasch abgebaut oder bilden mit Schadstoffen unlöliche Verbindungen, die im Filter verbleiben. Als Resümee würde ich empfehlen nach einem Wasserwechsel mit Aquadrakon Black nicht unmittelbar danach auc hnoch Fulvodrakon in voller Dosis zuzugeben. Dann entweder die Dosis um 30 - 50 % reduzieren oder am besten erst 2 - 3 Tage später, also versetzt, anwenden.

    Hallo und herzlich willkommen,

    hier ist das Firmenforum der DRAK-Aquaristik. Wir bieten hier leider keine Tierbörse und können das auch nicht aktiv unterstützen.

    Ich würde die lokalen Kleinanzeigenblättchen wählen, die häufig auch online erreichbar sind, und zusätzlich EBAY-Kleinanzeigen. Selbstverständlich per Abholung. Für den Versand bedarf es bei lebenden Tieren spezialisierte Dienstleister, was in der Regel rel. teuer ist und sich daher bei Feld-, Wald- und Wiesenguppys eher nicht lohnen dürfte.

    Hallo,

    herzlich Willkommen.

    Neons als Weichwasserfische und Guppies, die sich eher in mittelhartem Wasser wohlfühlen (Ausnahme Endlers Guppy), passen aus meiner Sicht weniger gut zusammen. Auch das Verhalten ist zu unterschiedlich. Ich würde eher bei ruhigeren Salmlern und Panzerwelsen bleiben, oder eine Gruppe von Lebendgebährenden nehmen, die sich aber auch gut mit Panzerwelsen vertragen.

    Ansonsten ist das hier ein spezielles Forum, rund um DRAK-Aquaristik und unsere Produkte. Daher ist es zu allgemeinen aquaristischen Themen, die man auch in x anderen Foren besprechen könnte, eher etwas ruhig.

    Wir haben das Forum einem Update auf die neueste Version unterzogen, um die technischen Voraussetzungen für ein weiteres geplantes Update des Webshops zu schaffen. Das ist nötig, weil beide Programme auf dem selben Webserver laufen.
    Da das alte Template nicht mehr mit der aktuellen Version der Forumsoftware kompatibel ist, sind in der nächsten Zeit auch noch einige Anpassungsarbeiten nötig. Wenn Ihnen Fehler oder Darstellungsprobleme auffallen, wären wir für eine kurze Nachricht, hier als Antwort oder per E-Mail, sehr dankbar.

    So lange man nicht extrem häufige und extrem große Wasserwechsel durchführt, sind die Wasserwechsel mit eingerechnet und benötigen keine extra Behandlung.


    Für täglich und mehr als 50 %ige Wasserwechsel ist das System nicht vorgesehen.

    Ferrdrakon Evolution 30 ist ein Quader: ca. 10 x 10 x 6 mm. Der wäre natürlich mit dem Messer teilbar.


    Es gibt nur vorerst keinen eigenen Düngeplan für kleinere Einheiten als 10 - 30 und man müsste ich mit dem 30er Zulege-Plan behelfen. Wahrscheinlich sind die Abweichungen eher theoretischer Natur, aber ich muss es zumindest mal ansprechen. Kunden mit Erfahrungen in so kleinen Becken und F. Evolution habe ich bisher jedenfalls noch nicht.

    Algenmittel können wir unter keinen Umständen empfehlen. Der einzige, der davon profitiert, ist der Hersteller. Man schädigt alle Pflanzen, nach dem Absetzen des Algenmittels geht dann mangels Pflanzenwachstum das Algenwachstum von vorne los. Schon ist man im schönsten Teufelskreis.

    Hallo,

    die Filternetze müssen nur irgendwo im Wasserkreislauf untergebracht werden. Der genaue Ort spielt keine Rolle. Im Filter würde ich eine Stelle wählen, wo sich die Netze nicht gerade direkt mit Grobschmutz zusetzen, aber sonst ist es eigentlich egal.

    Phosphat und Nitrat sind in F. Evolution nicht enthalten und sollten davon unabhängig nach Bedarf gedüngt werden. Entweder als Flüssigdünger Eudrakon N und Eudrakon P bzw. jetzt auch wieder als Eudrakon N Power und Eudrakon P Power (quasi die Makronährstoff-Äquivalente zu F. Evolution).

    Hallo,
    ich vermute, der Wasserpest, der Rotala und der Heteranthera fehlen Makronährstoffe insbesondere Phosphat (Hauptsymptom: Zwerg- und Kleinwuchs). Ich würde also dazu raten, die Phosphatkonzentration auf mind. 0,1 - 0,2 mg/l anzuheben. Das ist bei geleerten Speichern in den Pflanzen und im Becken anfangs teilweise recht mühsam, weil die Konz. oft innerhalb von 24 Stunden oder weniger wieder auf Null gesenkt wird. Aber da muss man dran bleiben, bis sich der Verbrauch auf ein regelmäßiges mittleres Level einpegelt.


    Die Nitratkonzentration ist ebenfalls grenzwertig. Hier darf eine vorsichtige Zudosierung von Eudrakon N erfolgen (womit Kalium auch gleich mit abgehakt werden darf).
    Das Mex. Eichenblatt ist ein ungeheuer mächtiger Nährstoffverbraucher, der teilweise für die anderen Pflanzen nichts mehr übrig lässt. Es wird die anfänglich halbwegs ausreichend vorhandenen Makronährstoffe innerhalb kurzer Zeit so stark verbraucht haben, dass es zu den beobachteten Wachstumsproblemen kam.


    Die Eisenversorgung ist bei täglicher Gabe an Ferrdrakon immer so halbwegs gesichert. Hier ist der Handlungsbedarf daher nicht ganz so dringend. Trotzdem wird man die Dosierung mit wieder stärker einsetzendem Wachstum, ermöglichst durch die Makronährstoffdüngung, erhöhen müssen.

    Hallo, das sieht doch zunehmend besser aus. Die H. difformis gefällt mir schon sehr gut. Sie ist aber immer immer noch ein wenig blass bzw. gelblich. D.h. mind. ein Nährstoff aus dem Stickstoff/Magnesium/Eisen-Komplex dürfte noch ein wenig stärker zugeführt werden. Auf der anderen Seite befördert das den Grünalgenwuchs auch. Da muss man sich weiter langsam nach oben tasten.

    Hallo,
    deswegen wäre es schön, wenn auch in der Aquaristik den Testsets eine kleine Probe eines Standards (d.h. ein Lösung mit definiertem Gehalt an dem zu messenden Stoff) bei liegen würde. So könnte man sowohl den Test auf Funktionsfähigkeit prüfen als auch sich selbst und das eigene Vorgehen kalibrieren.


    Wenn ich nicht befürchten müsste, dass man davon leider nur Stückzahlen verkaufen kann, die den Aufwand nicht decken, hätte ich das schon lange im Portfolio.

    Hallo,
    nur noch so viel: Einige der einfachen kolorimetrischen Tests haben die unangenehme Eigenschaft, dass Sie nach Verderb häufig fest einen bestimmten Wert anzeigen, völlig unabhängig von der tatsächlichen Konzentration.
    So war z.B. der T...-Nitrattest berüchtigt dafür, dann immer heile Welt vortäuschende 12,5 mg/l anzuzeigen.

    Hallo,
    der Nitrat-Anstieg in der bisher kurzen Anwendungszeit ist rechnerisch ja so nicht möglich. Da war zwischenzeitlich aufgrund des NPK-Düngers der Nitratwert doch schon höher als 1 - 2 mg/l? Dann würde ich Eudrakon N jetzt erst mal aussetzen oder stark reduzieren, damit der Wert im Bereich 10 - 20 mg/l bleibt und nicht noch deutlich nach oben ausschlägt.


    Das mit der UV-Lampe und dem Eisen ist immer ein Problem. Ich würde ja den Pflanzen eine Chance geben (auch die sorgen für klares und keimfreies Wasser) und das Ding ausstellen.
    Ansonsten sollte man den zusätzlichen Eisenbedarf mit einem reinen Eisendünger wie Daydrakon decken. Es sind nämlich nur die chelatierten Mikronährstoffe, und davon hauptsächlich Eisen und Mangan von Ausfällungen betroffen. Alle Makronährstoffe wie Magnesium und Kalium, sowie einige Spurennährstoffe wie Bor bleiben unbeeindruckt. Mit der erhöhten Gabe eines Volldüngers würde man auch diese Nährstoffe unnötigerweise zugeben, besser nur ergänzen was fehlt.