Beiträge von Udo Bomers

    Hallo beisammen,


    ich habe bei beiden Becken, die ich betreue durch Verwenden von Filterwatte als letzte Schicht, Pinselalgen in den Griff bekommen.
    In beiden Becken hatte ich 0,2-,5 mg/l Phosphat (####-test) und mit Co2 gedüngt und trotzdem viele Pinselalgen. Ich habe den aus den Filtern verwirbelten, eisenhaltigen Mulm in Verdacht, der sich dann irgenwo mit Algen(sporen) festhakt und den Mulm verzehrt. Ob das in Symbiose mit anderen Algen vonstatten geht, wäre auch mal interessant.


    Udo

    Hallo Forum, Hallo Andreas,
    eigentlich ist das Problem mit den Algen und Pflanzenwuchs irgendwie immer das gleiche.


    Erst tut es alles ... und danngeht das los: Algen - kümmernde Pflanzen etc.


    Dann wird mit Düngern und Nährstoffen getrickst. Manchmal mit Erfolg. Dann hat man das Problem getroffen.


    Aber überwiegend ohne (behaupte ich mal).


    Woran kann es denn kategorisch sonst noch liegen?
    In jedem Falle hilft Geduld... Was passiert in der Zwischenzeit? Wenn man daswüsste, könnte man doch gezielter eingreifen.


    Udo

    Hallo,


    meine Güte, langsam wirds unübersichtlich.
    Wenn man den stand der Wissenschaft glauben schenkt, so sind 2 mg Nitat doch etwas wenig.
    Und alles braucht und hat seine seine Zeit. So übe man denn Geduld, Natur macht, im Aquarium zumindest, noch keine Sprünge, Wichtig ist, daß die Pflanzen gut wachsen, dann kommt alles Andere von selber. Kopf hoch...
    Udo

    hallo,


    nach meinen neusten Erfahrungen bewirkt eine Schicht Filterwatte als letzte Filterschicht, daß umherschwebender Filterschlamm (Mulm Eisen oder was auch immer), sich absetzt und nicht mahr als Nähboden für Pinselalgen dienen kann.
    Eigentlich ganz einfach, was soll auch der Quatsch mit meist überdimensionierten Filtern und riesigen Filtermatten,wenn hauptsächlich Pflanzen gepflegt werden. Der ausgefällte Dünger landet am Ende wieder im Becken.

    Hallo!


    Das habe ich verstanden. Hat also der Abbau eines Chelatmoleküls begonnen, verliert dieser seine Eigenschaft als Chelator und wird das Metallion ... freigeben(?), welches dann wahrscheinlich schnell (wie schnell?) oxidiert und ausfällt;
    Was ist denn verantwortlich dafür, das eine Düngeration so ca. 1-2 Wochen im Aquarium vorhält?
    Ist es die Zeit, die vergeht, bis die Bakterien den Abbau geschafft haben und das Metallion "weg" ist, oder die Quantität der noch vollständig intakten Chelate.

    Hallo allerseits,


    neulich hat mit jemand erzählt, daß alle chelatisierten Närstoffe und Spurenelemente in einem AQ-Dünger nach spätestens 3 Tagen soweit abgebaut sein sollen, daß sie nicht mehr aufgenommen werden können, sehr wohl aber messbar bleiben. Nun frage ich mich natürlich, wie das sein kann.


    1. Werden die Chelat-Komplexe quasi mit einem Schluck von Bakterien gefressen und weg sind sie, oder


    2. werden sie häppchenweise angeknabbert und dadurch schon beim ersten Kontakt mit Bakterien unwirksam.


    Bin echt mal gespannt


    UB

    Lieber Wilfried,


    lese er sich in aller ruhe alles durch und er wird feststellen, dass es sehr wohl auch um Mangelerscheinungen geht, die mit der Düngung einhergehen können.
    Nur hatte ich mich an der falschen Stelle eingeklinkt.


    Tobias macht nun so weiter, wie Andreas vorgeschlgen hatte. Ist doch wirklich eine empfehlenswerte Vorgehensweise.

    Hallo,


    man könnte böse mutmaßen, die Bodenheizung hat an der Kontaktstelle die Pflanzen verbrannt. Geht das???


    Ich vermut aber eher, daß es sich um minderwertige Pflanzen handelt, die schon beim Kauf so halb angegammelt waren.


    UDO

    Hallo beianander,


    an dieser Stelle möchte ich mich mal einklinken. Das Problem mit den kleinen Löchern an Pflanzen kenne ich, von meinem früheren Zeiten. Ich weiß bis heute nicht genau, wie das zu erkären ist (wer weiß das schon). Ich vermutete damals zuviel "Kalium", da das Leitungswasser schon 7mg/l enthält. Das wars aber wohl irgendwie nicht.


    Nach Neueinrichtung wegen Umzugs (gleicher Ort, gleiches Wasser), hatte ich die Probleme nicht mehr, bis dato nicht. Änderungen beim Aquariuum waren: Ein größerer Filter (zuvor zeitweise gar keinen) und keinen gekauften Nährboden (war voher ein absolut handelsüblicher), sondern einfach Rheinsand mit Laterit und Kies obendrauf. Statt Laterit hätte ich lieber Terrdrakon genommen, konnte aber die Zeit nicht abwarten, also im Laden gekauft. (Bei einem neuen Becken habe ich demnächst mehr geduld.)


    Vielleicht doch der Filter? -spräche u.U für eine Überdosierung, die nun vom Filter aufgefangen wird. Oder gibt es organische Verbindungen, die Löcher in den Pflanzen verursachen, die im Filter abgebaut werden?


    Bis denn


    Udo

    Hallo


    wenn es ein Barschbecken werden soll, dann warscheinlich für Südamerikanische Buntbarsche, welche eher weiches Wasser mögen. (richtig?!)


    Bin nicht so der Experte, aber war die Wassertemperatur mit +27°C immer so hoch?


    Vielleicht ist bei der Härteabsenkung ein wenig der pH-Wert, will sagen die Co2 Zufuhr im Auge zu behalten.

    Hallo,


    (nun funktioniert alles, braucht warscheinlich ein wenig Zeit)


    Frage: Terrdrakon als Schicht einbringen. Warum nicht mit der unteren Kiesschicht vermengen?


    Vielen Dank