Posts by Whisky Foxtrott

    Guten Tag Alex,



    ich dünge mein Tanganjikabecken mit Ferrdrakon.
    Täglich 3 Spritzer mit der Dosierpumpe auf ca. 150 Nettoliter. Die Gesamthärte ist 8°, die Karbonathärte 18°.


    Der Pflanzenwuchs ist einigermaßen akzeptabel, mehr ist nicht zu erwarten, das das Wasser praktisch kein CO2 enthält.


    Grüße vom Nordeifelrand,
    Werner

    Hallo miteinander,


    noch ein Hinweis von mir. Im Amazonasbecken wächst das Javafarn so perfekt, dass ich es etwa alle 4 Monate radikal mit der Schere bis ins braune Wurzelgewölle abschneide. PH-Wert liegt durch CO2-Zuführung bei etwa 6,5. (Das ########-"Ei" ist ostergrasgrün.)


    Javafarn braucht lange Eingewöhnungszeit, bis es richtig kräftig wächst.


    Grüße vom Nordeifelrand,
    Werner


    P. S. : Hirschhornsalz bringt Ammoniak, das bekommt den Fische nicht gut!

    Hallo Dieter,


    ich habe mehrere Becken mit sehr unterschiedlichem Wasser. Über die Jahre hinweg kann ich beobachten, dass bei gleicher Düngung Javafarn im weichen Wasser (bei mir 2° GH und teilweise CO2 Zugabe, PH 7 bzw. 6,4) prima wächst. In den Hartwasserbecken (KH 18°) hingegen immer schlecht.


    Grüße vom Eifelrand,
    Werner

    Guten Tag Herr Kremser,



    kann ich Ferrdrakon problemlos in der Vorratsflasche mit (destilliertem?) Wasser mischen?


    Hintergrund ist, daß die 2 ml des Spritzdosierers bei täglicher Düngung für kleine Aquarien zuviel sind.



    Freundliche Grüße aus der Voreifel!

    Hallo Jan,



    einen Tip habe ich nicht. Aber eine Vermutung. Ich habe 4 Becken, und nur bei einem tritt das gleiche Problem auf, wie das von Dir geschilderte. Die problemlosen Becken haben alle eine Wasserhärte von GH 2,5 und KH 1, CO2 Zufügung, PH 6,5.


    Das Becken mit den braunen Problemen hat GH 10 und KH 18, kein CO2, PH 8,5.


    Ich denke, daß es an daran liegt, daß die Pflanzen kein CO2 erhalten oder weil das Wasser alkalisch ist, denn die Düngung ist bei allen Becken im Prinzip gleich.


    Ich denke nicht, daß es Braunalgen sind, die lassen sich erheblich schwieriger entfernen. Vermutlich eine Variante der Schmieralge?



    Grüße vom Eifelrand,
    Werner

    Guten Tag Herr Kremser,



    des öfteren habe ich gelesen, daß es für Pflanzen positiv sein soll, wenn eine "Ruhetag" inform von sehr wenig Licht eingelegt wird.


    Das habe ich bisher so gemacht. Am Tag des wöchentlichen Wasserwechsels brennt nur 1 kleine Leuchtstoffröhre, und ich dünge nicht.


    Sie haben mir vor einiger Zeit geschrieben, daß bei täglicher Düngung am Tag des WW etwas mehr zum Ausgleich gegeben werden soll.


    Nun ist gerade nach der Frischwasserzufuhr zu sehen, daß die Pflanzen deutlich mehr Sauerstoff abgeben.



    Was würden Sie empfehlen:
    a) Tatsächlich Ruhetag?
    b) Zudem auch nicht düngen?
    c) Am Tag des wöchentlichen Wasserwechsels (>1/3) volles Licht + Düngung?



    Vielen Dank vorab für die Information;
    Grüße vom schönen Nordeifelrand.

    Hallo miteinander,


    ich möchte für Tanganjika-Aufwuchsfresser gezielt Kalksteine extern mit Algen überwuchern lassen, damit die Fische die Grünalgen abgrasen können.


    Ich stelle mir vor, die Steine in einer flachen Wanne draußen besonnen zulassen und das Wasser sehr stark zu (über)düngen.


    Die Steine kommen dann im Austausch ins Aquarium und später wieder nach draußen.



    Hat jemand diesbezüglich Erfahrung und/oder Hinweise?



    Dank vorab,
    Werner

    Du brauchst (und kannst) wohl nicht viel machen. Diese Algenbildungen gehören vom Grunde her zum Einfahrvorgang eines neu eingerichteten Beckens.


    Beleuchtungslänge max. 8 - 10 h und abwarten, bis sich die Kämpfe der Bakterien und Pflanzen und Algen eingependelt haben.


    Ich fahre momentan mein Becken Nr. 4 ein. Zuerst kamen etwas braune Algen, nun in der 4. Woche kommen leichte Grünalgen, und im Bereich der Strömung auch etwas Fadenalgen.


    So richtig stabil ist ein Becken nach meiner Erfahrung erst nach 3 - 4 Monaten, "Altschön" nach 1 Jahr.


    Grüße vom Eifelrand,
    Werner

    Richtig, Du brauchst nichts zu machen, auch keinen Teilwasserwechsel, da keine Fische drin sind. Das sich bildende Ammonium wird von den Pflanzen aufgenommen. Weiterhin CO2 geben.


    Fast alle Cryptocorynen lösen sicht nach dem Umsetzen mehr oder weniger stark auf, um dann - nicht immer - ganz allmählich neu zu treiben.


    Täglich NO2 messen, damit Du den vsl. Peak nicht verpasst.


    Viele Grüße,
    Werner

    Hallo,


    gib den Pflanzen erstmal Zeit zum Eingewöhnen. Wie oben geschrieben, 2 Wochen wurzeln lassen, dann langsam mit Düngergaben starten. "Mageres" Wasser fördert die Wurzelbildung.


    Und (noch) nicht so viel messen, erst müssen die ganzen Bakterienkulturen siedeln und wachsen.


    Geduld ist die Zierde des guten Aquarianers.



    Viele Grüße vom Eifelrand,
    Werner


    Nachtrag: Die üppigen Zahlen von Literleistungen bei Filtern stimmen - wenn überhaupt - nur bei Leerlaufleistung der Pumpe, also ohne Filtermaterial und Schlauchwiderstand. Richtig ist bedingt, daß bei hoher Durchflußgeschwindigkeit die nitrifizierenden Bakterien zuwenig Zeit zum Nitratumbau haben; bei großen Filterquerschnitten gibt es aber genügend Volumina, die funktionieren. Hinzu kommt auch, daß der gesamte Bodengrund nitrifiziert. Jedenfalls machst Du nichts falsch, wenn Du vor allem in der ersten Zeit die Durchflußgeschwindigkeit des Filters drosselst; meine persönliche Erfahrung geht zum 20-30fachen Kammervolumen des Filtertopfes/h hin.

    Hallo und guten Tag!


    Ich habe 2 Fragen: Für den Eisenghehalt des Wassers wird ein Wert von 0,05 - 0,1 mg/l Fe als günstig angesehen.


    a) Wenn ich Ferrdrakon einsetze und anschließend nach der Durchmischung o. a. Werte messe, kann ich dann davon ausgehen, daß auch die anderen Düngerkomponenten etwa in der richtigen Menge vorhanden sind?


    b) Ist der Gedanke richtig, daß, wenn ich bei täglicher Düngung die Düngermenge so hoch ansetze, daß vor dem Ausschalten der Beleuchtung kaum noch etws nachweisbar ist, dann die Dosierung optimal ist beziehungsweise war?



    Vorab vielen Dank,
    W. Frings

    Hallo,



    wie weich oder hart ist denn Dein Wasser? Ich habe ein Amazonabecken mit 2 - 3 GH und 1 Tanganjikabecken. Hier kann ich sehr gut die härteabhängigen Unterschiede beim Wuchs erkennen. Javamoos wächst im weichen Wasser erheblich besser als im Hartwasserbecken.



    Grüße vom Eifelrand, Werner

    Hallo Tobias,


    ja, der Eheim ist teuer, aber auch KLasse. Ich habe über 30 Jahren mehrere Aquarien und nie mit den Eheims ein Problem gehabt. Laufruhe, Ersatzteilservice, alles ist stimmig, auch wenn der Filter über 10 Jahre alt ist.


    Grüße, Werner

    Hallo Herr Kremser,


    ich habe mit Duradrakon T mein Aquarienwasser auf GH 10/KH 16 eingestellt. Nun messe ich eine Leitfähigkeit von 930 µS, die mir etwas hoch ist (Soll um 620 µS).


    Mein Leitungswasser hat eine KH von 1,5 und GH 2,5, allerdings eine auffallend hohe Leitfähigkeit von 190 µS.


    Dosiert wurde 14/25 g/50 Liter.


    Ist es vorteilhafter, von Komponente B etwas weniger zu dosieren?



    Vielen Dank vorab,
    W. Frings